Seelenpartner


Dualseele oder „normaler“ Seelenpartner?

Es gibt eindeutige Dinge, an denen man erkennen kann, ob man seiner DS oder einem „normalen“ Seelenpartner begegnet ist.

Das ist z. B. die Gegensätzlichkeit auf der einen Seite und die Ähnlichkeit auf der anderen Seite, was z. B. die Neigungen, Vorlieben, Geschmäcker, Interessen, Einstellungen und Ähnliches betrifft.

Auch telepathische Erfahrungen habe ich bislang mit keinem anderen Seelenpartner in dieser Deutlichkeit bzw. in der Art und Weise gemacht.

Bei ihm spüre ich seit vielen Jahren, seit ich einen bestimmten Entwicklungsschritt vollzogen habe, manche seiner Gefühle, wenn er dabei an mich denkt. Das kann Liebeskummer, (Tränen der) Rührung oder sexuelle Erregung bis hin zum Orgasmus sein. Ich bilde mir da auch nichts ein, denn ein männlicher Orgasmus fühlt sich anders an als ein weiblicher klitoraler oder vaginaler Orgasmus und man hat im Normalfall auch keinen Orgasmus, ohne dabei Hilfsmittel zu benutzen, einfach so aus dem Nichts heraus oder im Halbschlaf.

Als ich meiner DS begegnet bin, wusste ich noch nichts über Zwillingsseelen, Dualseelen und die Lernaufgaben, die da zu bewältigen sind.

Ich hatte zuvor lediglich bei verschiedenen Menschen eine Seelenpartnerschaft verspürt bzw. intuitiv das Wissen, dass es sich um eine Seelenpartnerschaft handelte.

Bei meiner DS war das auch so, aber darüber hinaus hatte ich den Eindruck: „Der ist ja genau wie ich.“ Auf der anderen Seite war er aber auch total gegensätzlich, was das Zulassen von Gefühlen, den beruflichen Erfolg, Disziplin u. Ä. betraf.


Lernaufgaben mit Seelenpartnern

Die Dualseele ist der beste Lernpartner, aber auch andere Seelenpartner sind dazu da, um sich weiterzuentwickeln. Wenn man z. B. mit Partnern immer wieder dieselben Erfahrungen macht, dann passiert das so lange, bis man etwas daraus gelernt hat und sich ihnen gegenüber anders verhält, ihnen z. B. Grenzen setzt.


Beziehung mit einem Narzissten

Grenzen zu setzen, das ist gerade bei Narzissten wichtig, weil man sonst in einer Beziehung mit einem Narzissten über kurz oder lang wohl zugrunde geht.

Auf der anderen Seite will ein Narzisst aber, dass man ihn bedingungslos liebt und dies dadurch zeigt, dass man sich völlig aufopfert, sein Leben nach ihm ausrichtet und seine Bedürfnisse erfüllt. Die eigenen Bedürfnisse wird man dabei zwangsläufig vernachlässigen.

In einer DS-Beziehung geht es tatsächlich um bedingungslose Liebe, aber das ist etwas anderes als das, was sich ein Narzisst darunter vorstellt.

Solange ein Narzisst dieses Dilemma nicht eingesehen hat und bereit ist, an sich zu arbeiten, ist eine solche Beziehung somit wohl die Quadratur des Kreises, also vermutlich unmöglich zum beiderseitigen Glück.

Zwar kann eine Beziehung mit einem Co-Narzissten lange Zeit funktionieren, da beide aufeinander angewiesen sind, aber wirklich glücklich wird dabei wohl keiner von beiden werden. Da tun sich dann quasi Not und Elend zusammen.


Narzisst und Dualseele

Wenn ein Narzisst seiner DS begegnet, bemerkt er offenbar mit der Zeit, dass er für diese Person viel mehr fühlt als für andere Partner. Deshalb kann er diese wohl auch nicht so schlimm behandeln wie andere „normale“ Lernpartner. Dennoch muss man auch als DS dem Narzissten Grenzen setzen und auf seine eigenen Bedürfnisse und seine Gesundheit achten, auch wenn dann die DS evtl. vorübergehend das Interesse an einem verliert und sich anderen (potentiellen) Partnern zuwendet.

Zumal es zu den Lernaufgaben von Dualseelen gehört, ihre Berufung zu leben. Solange man zu sehr auf den anderen fixiert ist, ist das aber schlecht möglich. Die Priorität sollte wohl immer die Berufung haben, sonst wird eine Beziehung mit der Dualseele auf Dauer nicht funktionieren.


Vorbereitungspartner

Vorbereitungspartner dienen vermutlich dazu, einen auf die Begegnung mit der DS vorzubereiten, sonst wäre man überfordert, wenn man das alles durch die DS lernen müsste. Die Lernaufgaben mit der DS sind schon herausfordernd genug.

Einer meiner Vorbereitungspartner hat mich mit dem Thema Treue und Fremdgehen konfrontiert, woraufhin ich mich damit immer wieder beschäftigt habe.

Auch auf ihn war ich ziemlich fixiert und hatte teils heftigen Liebeskummer. Auch habe ich ihn danach nie ganz vergessen. Das änderte sich aber, als ich meiner DS begegnet bin. Seitdem sind die Gefühle für ihn wie weggeblasen.

Kurz bevor ich diesen Seelenpartner kennengelernt habe, war ich einem anderen Vorbereitungspartner begegnet, mit dem vielleicht eher eine Beziehung vorgesehen war, dem ich aber in der Freizeit nicht so oft über den Weg gelaufen bin. Das hätte ich damals aber evtl. auch ändern können mit ein wenig Aufwand, was ich auch mal erwog. Deshalb konnte ich mit diesem nicht so viele Erfahrungen sammeln, obwohl ich eigentlich in beide gleichzeitig verliebt war.

Ihm war offenbar die Meinung seines Umfeldes sehr wichtig und weil ich damals die meiste Zeit über keinen Wert darauf legte, mir hübsche Kleidung zu kaufen, und mein Geld lieber in Zigaretten und Weggehen investierte, war ich für ihn wohl nicht so interessant. Ich wollte außerdem, dass man meine inneren Werte liebt und nicht nur auf das Äußere schaut.

Aber auch (ehemalige) Freundinnen könnten mich darauf vorbereitet haben, dass ich meiner DS Grenzen setzen kann. Denn auch normale Freunde oder sogar Seelenverwandte können einen so lange ausnutzen, bis man ihnen Grenzen setzt.

Ich musste erkennen, dass es im Leben weniger um falsche Vorstellungen von Freundschaft oder Partnerschaft geht, sondern vorrangig darum, bestimmte Lernerfahrungen zu machen und sich weiterzuentwickeln. Wenn man sich aus falsch verstandener Freundschaft ausnutzen lässt, ist keinem geholfen.

In der langjährigen Beziehung mit einem anderen Seelenpartner, mit dem mich vor allem eine tiefe Freundschaft verband, durfte ich lernen, selbständiger zu werden und die Angst zu überwinden, dass ich mein Leben nicht allein meistern kann.

Es gehört auch zu den Lernaufgaben des sog. Loslassers unter den Dualseelen, mit sich allein glücklich zu sein, auf niemanden angewiesen zu sein und ein erfüllendes Leben zu führen.

Solange man aus Gründen der materiellen Sicherheit an einem Partner und/oder Job festhält, mit dem man nicht wirklich glücklich ist, solange wird die DS wohl auch noch in einer unbefriedigenden Beziehung und/oder Arbeitsstelle verharren, um die Kontrolle nicht zu verlieren.


Entscheidung für die Dualseele

Es heißt, dass Dualseelen immer dieselbe Entscheidung in wichtigen Dingen treffen. 

Als Loslasser ist man derjenige der Dualseelen, der vorangehen muss, damit eine Beziehung mit dem anderen möglich wird. Erst zeitlich versetzt wird der sog. Gefühlsklärer, die andere DS, sich ebenfalls weiterentwickeln.

Somit könnte es also auch auf die Entscheidung des Loslassers ankommen. Wenn er sich dauerhaft für die DS entscheidet, dann wird der andere wohl auch keinem Partner begegnen, mit dem er eine befriedigende Beziehung führen kann. 

Wenn man sich als Loslasser aber gegen die DS entscheiden sollte, z. B. weil man endlich mal wieder eine erfüllende Beziehung haben möchte, so könnte es sein, dass einem ein anderer enger Seelenpartner wie z. B. die Zwillingsseele, begegnet, den manche Dualseelen aus bestimmten Gründen offenbar sogar der Dualseele vorziehen. 

Ein solcher Partner kommt evtl. auch erst dann in das eigene Leben, wenn man entsprechende Vorarbeit geleistet hat. Wie sich das auf die DS auswirkt, ob er dann eher wieder auf einen zukommt und bereit für eine Beziehung mit der DS ist, eifersüchtig ist oder selbst einen anderen geeigneten Seelenpartner findet, kann ich nicht sagen. 

Ich habe mich jedenfalls für meine DS entschieden. Ich habe aktuell nicht das Bedürfnis nach einem anderen Partner. Meiner Zwillingsseele bin ich bislang noch nicht begegnet und ich sehne mich auch nicht danach. Manche DS treffen ihre Zwillingsseele vor der Dualseele, wahrscheinlich, um dadurch auf die DS vorbereitet zu werden.

Zwillingsseelen sind einander in allem sehr ähnlich, Dualseelen ergänzen einander sehr gut. Durch ihre Gegensätzlichkeit in vielen Dingen ist eine Beziehung (vorübergehend) wohl schwieriger, aber wahrscheinlich auch erfüllender auf Dauer.

Dass eine Beziehung mit meiner DS bislang noch nicht möglich ist, liegt sicher daran, dass ich noch nicht an dem Punkt meiner Entwicklung angekommen bin, an dem eine Beziehung dauerhaft funktionieren kann. Vor allem muss ich noch mehr meine Berufung leben.

Ich bin also noch guter Hoffnung, dass sich auch meine DS weiterentwickelt, wenn ich das ebenfalls geschafft habe, auch wenn ein Schamane da keine so rosige Zukunft gesehen hat. 

Allerdings ist das Maß vielleicht irgendwann voll und ich bin wieder offen für einen anderen Mann, wie z. B. meine Zwillingsseele, der ich bislang noch nicht begegnet bin.

Ich habe aber schon von anderen Dualseelen gehört, dass man von Beratern, Kartenlegern, Hellsehern u. Ä. manchmal Dinge gesagt bekommt, die gar nicht stimmen, die aber dazu dienen, dass man etwas gespiegelt bekommt, um sich dadurch weiterzuentwickeln, z. B. eigene Ängste, Glaubenssätze o. Ä..

Außerdem hat der Schamane vielleicht sein Entwicklungspotential nicht berücksichtigt.

Das Verhalten der DS ist ebenfalls ein sehr guter Spiegel, sogar der beste, den es gibt. Wenn dieser z. B. nicht auf Nachrichten antwortet, dann soll einem damit offenbar gezeigt werden, dass man nicht gut genug auf sich selbst (seine eigene Seele, sein inneres Kind) hört, deren Bedürfnisse noch zu sehr ignoriert, die Kommunikation mit der eigenen Seele nicht richtig funktioniert.

Wenn die DS sich gegen einen und für eine andere Partnerin entschieden hat, dann kann das bedeuten, dass man sich noch nicht richtig für sich selbst (z. B. die eigene Berufung, die eigenen seelischen Bedürfnisse) entschieden hat, weil man dieser oder dem verletzten inneren Kind noch zu wenig Aufmerksamkeit schenkt und/ oder nicht richtig mit seiner Seele, der göttlichen Quelle, verbunden ist. 

So habe ich jedenfalls die Spiegelübung verstanden, wie sie Jeff und Shaleia Divine (Ayan) in ihrem ebook „Dualseelen: Finde deinen ultimativen Geliebten“ (1. Aufl.) in Kapitel 5: die Spiegelübung: Schritt 2, Bsp. C und D)) erklären. Dort führen sie diese beiden Beispiele an, weil sie bei Dualseelen häufig vorkommen, wie bei mir aktuell auch.

In der Vergangenheit konnte ich bei meiner DS jedenfalls schon beobachten, dass er einen großen Entwicklungsschritt gemacht hat, nachdem ich das Bedürfnis verspürt hatte, ihm zu helfen und ihn über seine negativen Verhaltensweisen aufzuklären. Dadurch habe ich meine Berufung erkannt. Das war wichtig für mich.

Wenn Sie nicht wissen, ob es sich bei Ihrem (Wunsch-)Partner um einen normalen Lernpartner oder um eine Dual- oder Zwillingsseele handelt, helfe ich Ihnen gerne weiter.

Wenn Sie wissen möchten, welche Lernaufgaben aktuell bei Ihnen und Ihrem Seelenpartner anstehen könnten oder wie eine Beziehung mit Ihrer Dualseele funktionieren kann, dann melden Sie sich gerne bei mir. 

Auch wenn Sie Probleme haben, bestimmten Menschen zu vergeben, unterstütze ich Sie gerne dabei, deren Handlungen zu verstehen.  Wenn man diese besser versteht, kann man ihnen leichter vergeben.