Einsamkeit 


Wieso ist man nicht gerne alleine? 


Ich hatte noch nie ein großes Problem mit Einsamkeit. Vielleicht war sie gelegentlich unfreiwillig oder ich hatte evtl. auch mal leichte Kontaktschwierigkeiten. An größere Probleme kann ich mich da aber nicht erinnern. 

Aber viele Menschen, insbesondere Narzissten, sind nicht gerne längere Zeit alleine. Narzissten z.B. brauchen meist einen Partner um sich herum, obwohl sie wohl oft auch eher Einzelgänger sind. 


Wenn man alleine ist, kann man sich nicht so leicht ablenken. Viele Menschen wollen sich aber nicht mit sich selbst beschäftigen und den Dingen, die sie verdrängt haben und/ oder sie brauchen wie z. B. Narzissten ständig Bestätigung von außen. 

Natürlich ist der Mensch ein soziales Wesen und wohl nicht dafür geschaffen, dauerhaft alleine zu sein, aber es kann auch einen tieferen Sinn hinter dem Alleinsein geben. Außerdem kann man sich auch, wenn man keine Gesellschaft hat, mit anderen verbunden fühlen und in Kontakt sein z. B. über die sozialen Medien oder Telefon. Seelenverwandte, vor allem Dualseelen und wohl auch Zwillingsseelen, kann man sogar körperlich spüren und fühlt sich dadurch auch nicht wirklich alleine. 


Der tiefere Sinn von Einsamkeit 


Es ist vielleicht kein Zufall, wenn ein Partner stirbt oder man aus einem anderen Grund allein ist, insbesondere an Tagen wie Weihnachten oder Silvester. 


Auch hinter den Kontaktbeschränkungen in der Coronazeit könnte ein tieferer Sinn gesteckt haben (vom Universum/ Gott veranlasst). Unsere Politiker hätten schließlich auch mit der angebotenen Beratung durch geeignete Wissenschaftler wie z. B. Prof. Bhakdi erkennen können, dass die Maßnahmen ziemlich übertrieben waren. Aber das sollte aus einem anderen Grund wohl nicht so sein. 


Vielleicht war es bzw. ist es in solchen Situationen dann einfach an der Zeit, dass man sich mehr mit sich selbst beschäftigt und alte Verletzungen aufarbeitet, wieder eine Verbindung zu seiner Seele, seinem Herzen herstellt und sich selbst lieben lernt. 


Für andere kann es wichtig sein, seine Berufung zu finden und sich mit dieser zu beschäftigen. Auch die stark ausgeweitete Kurzarbeit und andere finanzielle Hilfen haben dafür ja zeitlichen Spielraum geschaffen. 


Gerade an geselligen Feiertagen wie Weihnachten und Silvester ist Einsamkeit für viele Menschen besonders schmerzlich, wenn andere Zeit mit ihren Liebsten verbringen (da ist aber auch nicht immer alles Gold, was glänzt). Man fühlt sich dann wohl besonders ungeliebt und vergessen


Ich habe Weihnachten und Silvester aus verschiedenen Gründen jetzt schon relativ viele Jahre in Folge alleine verbracht und mir machte das eigentlich nichts aus. Als ich noch mit meinem Exfreund zusammen war bzw. mehr Kontakt mit ihm hatte, musste dieser oft an diesen Tagen arbeiten, entweder geplant oder weil Kollegen krank gemacht haben (das war aber nicht vorgeschoben von ihm mir gegenüber). Darüber habe ich mich dann natürlich schon geärgert. 


Als mein Vater noch lebte, hätte ich auch mit ihm noch Silvester feiern können, aber er war auch eher ein Einzelgänger und es machte ihm sicher nichts aus, alleine den Abend zu verbringen. Wahrscheinlich wollte er den Abend auch lieber auf seine Weise verbringen ohne besonderes Silvesterprogramm. Vielleicht hätte ich die Gelegenheit evtl. aber auch nutzen sollen, um mit ihm ins Gespräch zu kommen. Besonders gesprächig war er meist nicht. 


Ich versuchte dann eben alleine in Weihnachtsstimmung oder Silvesterstimmung zu kommen. Der Vorteil ist, dass man tun kann, was man will und keine Anstandsbesuche bei entfernten Verwandten machen muss, auf die man eigentlich keine große Lust hat oder mit denen man sonst auch nicht viel zu tun hat. Damit meine ich jetzt nicht meine Verwandtschaft, sondern allgemein wie das bei vielen abläuft. 

Ich habe natürlich auch noch Verwandte, aber ich denke, dass die schon lieber im kleinen Kreis feiern und ich kann sie auch an anderen Tagen besuchen. So viel Kontakt habe ich mit ihnen momentan aber ohnehin nicht und ich bin sowieso noch mit mir und anderen Dingen beschäftigt. 


Ein weiterer Vorteil des Alleinseins ist, dass man dann auch nicht in die Kirche gehen muss, wenn man die Heilige Nacht lieber anders genießen will, indem man z. B. lieber noch einen Film anschauen oder sich mit seinen Geschenken beschäftigen möchte. Die kann man sich auch selbst kaufen :-). Ein Weihnachtsgottesdienst kann natürlich auch feierlich und erhebend sein. Da kann man aber auch alleine hingehen und sich mit anderen Menschen verbunden fühlen. 


Glücklich durch sich selbst sein 


Man braucht andere nicht, um sich geliebt zu fühlen und man kann sich auch selbst glücklich machen z. B. wenn man seine Lebensaufgabe ausübt. 


Wenn man sein Herz wieder mehr geöffnet hat und seine Verletzungen ein Stück weit aufgearbeitet hat, kann man sich auch selbst mehr lieben und braucht keine Bestätigung durch andere. 


Der Partner ist eigentlich nicht dazu da, einen glücklich zu machen, sondern wir sollten durch uns selbst glücklich sein. 


Ich hatte mal eine Phase, in der ich mir nicht vorstellen konnte, ohne meine DS glücklich zu sein. Erst als ich erkannte, dass mich meine Berufung so glücklich macht, dass ich auch ohne meine DS einen Sinn in meinem Leben sehen könnte, fand ich den Gedanken, dass ich ihn verlieren könnte, nicht mehr ganz so schrecklich. 


Verbundenheit mit anderen 


Aktuell bin ich natürlich auch nicht mit ihm zusammen, aber solange noch die Chance auf ein gemeinsames Leben besteht, belastet mich die räumliche Entfernung und den fehlenden Kontakt nicht so sehr. Außerdem kann ich ihn (durch einen leichten Druck an der Nasenwurzel) oder seine Gefühle gelegentlich auch körperlich spüren und fühle mich dadurch mit ihm verbunden. 


Ich bilde mir das nicht ein. Ich bin nach meinen Erfahrungen davon überzeugt, dass Telepathie, die Übertragung von Gedanken und Gefühlen möglich ist. Das funktioniert nach meiner Erfahrung in schwächerem Maße auch bei normalen Seelenverwandten, bei DS und sicher auch bei Zwillingsseelen jedoch besonders stark. Es gibt auch wissenschaftliche Untersuchungen zu solchen Phänomenen, die im übrigen leicht nachweisbar sind, wenn man die beiden Parteien unabhängig voneinander zu ihren jeweiligen Wahrnehmungen befragt. Es gibt auch viele DS-Paare, die das ebenfalls erlebt haben und regelmäßig erleben. 


Meine DS hätte mir leicht auch bestätigen können, dass ich in bestimmten Momenten seine Gefühle wie z.B. Liebeskummer gespürt habe. Das kann auch nicht mein Liebeskummer gewesen sein, da das aus dem Nichts kam und es für mich in dem Moment auch keinen Grund für Liebeskummer gab. Andererseits konnte ich mir aber durch mein Verhalten erklären, wieso meine DS gerade wegen mir Liebeskummer hatte. 


Da das bei uns ziemlich kompliziert war und wir nur sehr wenig Kontakt hatten und er mir seine offensichtlichen Gefühle noch nicht offenbaren wollte, habe ich von ihm dazu leider keine Rückmeldung erhalten, obwohl ich ihm meine Erfahrungen schriftlich mitgeteilt habe. Aber wahrscheinlich hat er wenigstens dadurch eingesehen, dass wir Dualseelen sind. Ich habe es ihm jedenfalls versucht zu erklären. 


So ein Verhalten ist bei DS auch nicht ungewöhnlich, da der sog. Gefühlsklärer den anderen oft sehr lange aus Selbstschutz über seine Gefühle im Unklaren lässt. Er wird Gefühlsklärer genannt, weil er am Anfang erst einmal seine wahren Gefühle für den anderen erkennen muss, die er zu Beginn meist aus Selbstschutz unterdrückt oder sich nicht eingestehen will. 


Der sog. Loslasser unter den Dualseelen 


Der sog. Loslasser unter den Dualseelen wird deshalb so genannt, weil es zu seinen Lernaufgaben gehört, den anderen loszulassen. Ich kann zwar noch nicht von mir behaupten, dass ich meine DS wirklich losgelassen habe, aber ein erster Schritt ist damit wohl getan. 


Aktuell bin ich noch davon überzeugt, dass ich ihn nicht verlieren kann und er gerade dadurch, dass ich ihn loslasse, auf mich zukommen kann. Ich würde meine DS aber nicht freiwillig gegen jemand anderen auswechseln. Es mag zwar auch mal den ein oder anderen geben, den ich anziehend finde, aber an meine DS kann wohl niemand herankommen. Er ist für mich einfach der tollste Mensch der Welt, denn er ist in vielen Dingen wie ich und er ist so ein sensibles Seelchen, wie es wohl eher selten vorkommt. Außerdem denke ich, dass wir auch eine gemeinsame Lebensaufgabe haben. 


Natürlich gehe ich davon aus, dass es auch noch andere sensible Männer gibt, da z. B. Narzissten im Grunde ihres Herzens wohl meist sehr sensibel sind, weshalb sie wohl auch so leicht aufgrund von Verletzungen ihr Herz verschlossen und diese Störung entwickelt haben. 


Aber meine DS ist einfach das passende Gegenstück zu mir. Wenn man mal seine DS kennengelernt und erkannt hat, will man meist keinen anderen mehr, außer man empfindet die Zeit, in der eine dauerhafte Beziehung mit ihm noch nicht möglich ist, als so unerträglich, dass man auch für einen anderen bereit ist. 


Es kann auch sein, dass man selbst seine Lernaufgaben schon zum großen Teil erledigt hat, aber die DS noch Zeit braucht, da dieser in seiner Entwicklung immer hinter dem Loslasser hinterherhinkt und nur weitergehen kann, wenn der Loslasser vorankommt. 


Ich sehe meine Aufgabe darin, Dualseelen dabei zu unterstützen, damit die beiden ihre Lebensaufgabe ausüben und irgendwann ihr Glück in einer Beziehung teilen können und Vorbilder für andere Paare sein können. 


Es kann aber evtl. auch Fälle geben, in denen sich die DS für einen anderen Weg entscheidet und deshalb keine Beziehung zwischen den beiden möglich ist. Offenbar kann man auch von seinem Seelenplan abweichen. 


Individuelle Situation 


Ich denke, man muss individuell schauen, was der tiefere Sinn oder die Lernaufgabe dahinter ist, wenn jemand einsam ist. Es gibt natürlich auch Menschen mit Kontaktschwierigkeiten, die deshalb allein sind, weil sie nicht genau wissen, wie sie sich anderen Menschen gegenüber verhalten sollen oder weil sie gewisse Ängste in Bezug auf andere haben. 


Wenn Sie sich oft einsam fühlen und Sie darüber sprechen möchten, können wir uns gerne über Ihre Situation unterhalten und gemeinsam versuchen, eine Lösung zu finden, die Ursachen zu erkennen oder die Lernaufgabe dahinter zu verstehen.